Schulelternbeirat

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Schulelternbeirat

Auf dieser Seite möchten wir uns allen Interessierten vorstellen und kurz erklären, was die Aufgaben eines Schulelternbeirats sind.

Als Mitglieder des Schulelternbeirats haben wir die Aufgabe, die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten. Wir beraten die Schulleitung und das Kollegium, unterstützen sie, geben Anregungen, erarbeiten Vorschläge und werden aktiv zu allen Themen, die uns und den Eltern wichtig erscheinen.

Wir vertreten die Eltern gegenüber der Schule, der Schulverwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit. Außerdem nehmen wir die Mitwirkungsrechte der Eltern wahr.

Und das sind die Mitglieder des SEB: Ingrid Borgmann (Vorsitzende), Daniela Engmann, Annette Förster, Harald Hild, Nadine Jungbluth, Ute Koppenhöfer, Ronny Krase, Michaela Labonde, Maren Röttgen (stellv. Vorsitzende), Friedrich Tretter, Andrea Trösser und Norbert Weiß. Die Stellvertreter/innen sind Edith Firlus, Nathalie Herzberg, Thomas Kleineberg, Susanne Salz-Teuner und Renate Szczepanski.

Unser Schulelternbeirat besteht in den nächsten beiden Schuljahren aus 12 Mitgliedern und deren Stellvertretern. Wir treffen uns alle fünf bis sechs Wochen zu einer Sitzung, arbeiten in Arbeitsgruppen des SEB und der Schule, senden Vertreter/innen in alle 21 Fachkonferenzen, nehmen an der Gesamtkonferenz teil und senden je drei Vertreter/innen in den Schulausschuss und den Schulbuchausschuss.

Wir treffen uns in unregelmäßigem Abstand zu einem Gesprächskreis mit den Klassenelternsprecher/innen und veranstalten in lockerer Folge Informationsabende für alle Eltern zu verschiedenen Themen.

Es gibt kaum ein Thema in der Schule, zu dem der SEB nicht mindestens angehört und einbezogen werden oder sogar seine Zustimmung geben muss. Im Schulgesetz sind dafür drei Formen Vorgesehen: Anhörung – Benehmen – Einvernehmen.

Anhörung bedeutet, dass der SEB eine Stellungnahme abgibt, die die Schule bei der Entscheidungsfindung einbeziehen muss. Es besteht allerdings keine Verpflichtung der Schule, dem Votum des SEB zu folgen.

Hier geht es um Themen wie z.B. Veränderungen des Schulgebäudes, Anträge an den Schulträger mit Bezug auf den Haushaltsplan der Schule, Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften, Fragen der Schülerbeförderung, Regelungen zur Ausstattung der Schulbibliothek und der Schülerbücherei, Festlegung der beweglichen Ferientage.

Benehmen heißt, die Schule muss sich intensiv mit den Argumenten des SEB auseinandersetzen und es erfolgt ein gezieltes Hinarbeiten auf eine Einigung. Hierzu gehören z.B. Maßnahmen für Schulentwicklung und Qualitätssicherung, die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für die Durchführung außerunterrichtlicher schulischer Veranstaltungen und der außerschulischen Benutzung der Schulgebäude und Schulanlagen, die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für den Unterrichtsausfall bei besonderen klimatischen Bedingungen und die Aufstellung der Hausordnung.

Einvernehmen bedeutet Zustimmung, d.h., dass die Schulleitung nur mit Einverständnis des SEB entscheiden darf. Wird keine Einigung erzielt, ist der Schulausschuss gefordert, eine Entscheidung herbeizuführen. Hierzu gehören Themen wie beispielsweise Abweichungen von der Stundentafel, Aufstellung von Grundsätzen über den Umfang und die Verteilung von Hausaufgaben, Regelungen für die Teilnahme von Eltern am Unterricht des eigenen Kindes, Aufstellung von Grundsätzen für die Durchführung von Schulfahrten und grundsätzliche Fragen der Berufsberatung, der Gesundheitspflege, der Ernährung und des Jugendschutzes in der Schule.

Und das steht im Gesetz

»Schulelternbeirat«

§ 40 SchulG

(1) Der Schulelternbeirat hat die Aufgabe die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten. Der Schulelternbeirat soll die Schule beraten, sie unterstützen, ihr Anregungen geben und Vorschläge unterbreiten.

(2) Der Schulelternbeirat vertritt die Eltern gegenüber der Schule, der Schulverwaltung und gegenüber der Öffentlichkeit. Er nimmt die Mitwirkungsrechte der Eltern wahr.

(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulelternbeirat über alle Angelegenheiten, die für das Schulleben von wesentlicher Bedeutung sind.

(4) Der Schulelternbeirat ist anzuhören bei allen für die Schule wesentlichen Maßnahmen, insbesondere bei

  1. Veränderungen des Schulgebäudes, der schulischen Anlagen und Einrichtungen,
  2. der Einführung neuer Lern- und Arbeitsmittel, soweit nicht der Schulbuchausschuss zuständig ist,
  3. Anträgen an den Schulträger mit Bezug auf den Haushaltsplan der Schule,
  4. der Einrichtung von freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen (z. B. Arbeitsgemeinschaften),
  5. Fragen im Zusammenhang mit Regelungen der Beförderung der Schülerinnen und Schüler,
  6. Regelungen zur Ausstattung der Schulbibliothek und der Schülerbücherei,
  7. der Festlegung der beweglichen Ferientage.

(5) Des Benehmens mit dem Schulelternbeirat bedürfen

  1. die Maßnahmen für Schulentwicklung und Qualitätssicherung,
  2. die Erweiterung, Einschränkung oder Aufhebung der Schule,
  3. die Einbeziehung der Schule in einen Schulversuch,
  4. die Verleihung einer Bezeichnung oder Änderung der Bezeichnung der Schule,
  5. die Organisation von Unterricht und außerunterrichtlicher Betreuung in der Ganztagsschule,
  6. die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für die Durchführung außerunterrichtlicher schulischer Veranstaltungen,
  7. die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für die außerschulische Benutzung der Schulgebäude und Schulanlagen,
  8. die Aufstellung von Grundsätzen der Schule für den Unterrichtsausfall bei besonderen klimatischen Bedingungen,
  9. die Aufstellung der Hausordnung.

(6) Der Zustimmung des Schulelternbeirats bedürfen folgende Maßnahmen der Schule:

  1. Abweichungen von der Stundentafel, soweit sie in das Ermessen der einzelnen Schule gestellt sind, um fachliche oder pädagogische Schwerpunkte zu setzen,
  2. Aufstellung von Grundsätzen eines besonderen unterrichtlichen Angebots,
  3. Aufstellung von Grundsätzen über den Umfang und die Verteilung von Hausaufgaben,
  4. Regelungen für die Teilnahme von Eltern am Unterricht des eigenen Kindes,
  5. Aufstellung von Grundsätzen für die Durchführung von Schulfahrten,
  6. Einführung und Beendigung der Fünftagewoche und wesentliche Änderungen der Unterrichtszeit, soweit sie der einzelnen Schule überlassen sind,
  7. Abschluss von Schulpartnerschaften und Aufstellung von Grundsätzen für den Austausch von Schülerinnen und Schülern,
  8. grundsätzliche Fragen der Berufsberatung, der Gesundheitspflege, der Ernährung und des Jugendschutzes in der Schule.

Wird ein Einvernehmen nicht erreicht, so kann die Schulleiterin oder der Schulleiter oder der Schulelternbeirat die Entscheidung des Schulausschusses herbeiführen. Die Rechte der Schulaufsicht bleiben unberührt.

»Einrichtung eines Schulelternbeirates«

§ 41 SchulG

(1) Schulelternbeiräte werden an allen Schulen gebildet, soweit sie nicht ausschließlich von volljährigen Schülerinnen und Schülern besucht werden. […]

(2) Dem Schulelternbeirat gehören mindestens drei und höchstens 20 Mitglieder an. Die Mitglieder werden aus der Mitte der Eltern in einer Wahlversammlung gewählt. Um die gesellschaftliche Verantwortung für Erziehung und Bildung den Sorgeberechtigten gleichmäßig zuzuordnen, bemüht sich die Schule um eine repräsentative Vertretung von Frauen und Männern im Schulelternbeirat.

(3) Der Schulelternbeirat wird auf die Dauer von zwei Schuljahren gewählt. Er ist über die Dauer seiner Wahlzeit hinaus bis zur Wahl eines neuen Schulelternbeirats tätig.

(4) Der Schulelternbeirat wählt für die Dauer seiner Amtszeit aus seiner Mitte die Schulelternsprecherin oder den Schulelternsprecher. Sie oder er vertritt den Schulelternbeirat gegenüber der Schule.

(5) An den Sitzungen des Schulelternbeirats nimmt die Schulleiterin oder der Schulleiter teil. Vertreterinnen und Vertreter der Schulbehörden können teilnehmen. Der Schulelternbeirat kann zu den Sitzungen Gäste einladen. […]

(7) Die Schulelternbeiräte können Arbeitsgemeinschaften bilden.