Schulelternbeirat

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Schulbuchausschuss

Der Schulbuchausschuss ist ein paritätisch besetztes Gremium an der Schule, das heißt, er besteht aus jeweils drei Vertreter/innen der Schülerschaft, des Schulelternbeirats und des Lehrerkollegiums.

Wenn eine Fachkonferenz ein neues Lehrbuch einführen möchte, stellt sie einen entsprechenden Antrag an den Schulbuchausschuss und dieser entscheidet nach gründlicher Diskussion darüber.

Und das steht im Gesetz

»Ergänzende Vorschriften«

§ 50 SchulG

(3) Das fachlich zuständige Ministerium kann festlegen, dass über die Einführung genehmigter Schulbücher an der einzelnen Schule ein Schulbuchausschuss entscheidet, in dem Lehrkräfte, Schülerinnen, Schüler und Eltern vertreten sind.

»Verwaltungsvorschrift über die Genehmigung, Einführung und Verwendung von Lehr- und Lernmitteln vom 25. 5. 1993 - 942 Tgb.Nr. 888 (Amtsbl. S. 436)« (Auszug)

6 Schulbuchausschüsse

6.1 An jeder allgemeinbildenden öffentlichen Schule - mit Ausnahme der Sonderschule - ist zur Entscheidung über die Einführung von Schulbüchern für die Klassenstufen 1 bis 10 ein Schulbuchausschuss zu bilden.

6.2 Die Schulbuchausschüsse der einzelnen Schulen bestehen aus je drei Vertretern der Lehrkräfte, der Eltern und der Schülerinnen und Schüler […]. Die Vorsitzenden der betroffenen Fachkonferenzen nehmen mit beratender Stimme teil.

6.5 Die Vertreter der Gruppen und eine gleiche Anzahl von Stellvertretern werden jeweils von der Gesamtkonferenz, dem Schulelternbeirat und der Klassensprecherversammlung bzw. der Schülerversammlung gewählt.

6.6 Den Vorsitz im Schulbuchausschuss führt die Schulleiterin oder der Schulleiter. Die Stellvertretung im Vorsitz richtet sich nach der Stellvertretung im Amt.

6.8 Die Mitgliedschaft in einem Schulbuchausschuss dauert zwei Schuljahre. Eine wiederholte Wahl derselben Mitglieder ist zulässig, wenn für sie die Voraussetzungen fortbestehen.

6.9 Die Mitgliedschaft in einem Schulbuchausschuss endet vorzeitig, wenn die Zugehörigkeit zur Schule fortfällt oder das Amt niedergelegt wird. Die Niederlegung des Amtes ist schriftlich gegenüber der Vorsitzenden oder dem Vorsitzenden des Schulbuchausschusses zu erklären.

6.10 Ist ein Mitglied des Schulbuchausschusses verhindert, nimmt die Vertretung an der Sitzung teil. Für ein ausgeschiedenes Mitglied rückt die Stellvertretung nach.

6.13 Den Mitgliedern der Schulbuchausschüsse ist Gelegenheit zu geben, sich mit den zur Entscheidung anstehenden Schulbüchern vertraut zu machen.

6.14 Über die Beschlüsse des Schulbuchausschusses sind Beschlussprotokolle zu führen. Die Protokolle sind fünf Jahre lang aufzubewahren.

7 Verwendung von Lehr- und Lernmitteln; Schulbuchkosten

7.1 Bei allen Entscheidungen über die Einführung und den Wechsel von Lehr- und Lernmitteln vor allem Schulbüchern sind unnötige Kosten zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für Materialien, die Schulbücher ergänzen. Ein eingeführtes Schulbuch darf nur dann durch ein anderes ersetzt werden, wenn dies aus pädagogischen oder fachlichen Gründen erforderlich ist.

7.2 In allen Klassen einer Klassenstufe einer Schule ist jeweils das gleiche Lehrwerk zu benutzen; in der ersten Klassenstufe der Grundschule können in den einzelnen Klassen einer Schule methodisch unterschiedliche Fibeln verwendet werden.

7.3 Eingeführte Schulbücher müssen im Unterricht und bei dessen Vor- und Nachbereitung in angemessenem Umfang und unter Beachtung der Festlegungen der Lehrpläne eingesetzt werden.