Schulelternbeirat

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Klassenelternversammlung

Eltern haben mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten und Rechte, als viele glauben. Wer es genau wissen möchte, kann dies im Schulgesetz nachlesen.

Das wichtigste Gremium in einer Klasse ist dabei die Klassenelternversammlung, landläufig auch Elternabend genannt. Hier tauschen sich Eltern und Lehrer über alle Fragen, die die Klasse betreffen, aus. Die Klassenleitung muss die Eltern über alle wichtigen Angelegenheiten informieren. Die Einladung erfolgt schriftlich durch die/den Klassenelternsprecher/in. Bei Bedarf bzw. auf Wunsch der Eltern können Schulelternsprecher/in und/oder Schulleitung teilnehmen und auch Fachlehrer können eingeladen werden. Diese müssen übrigens erscheinen (§ 39 Abs. 5 SchulG).

Diese Elternversammlung soll mindestens zwei Mal im Schuljahr stattfinden und kann sich neben den klassenspezifischen Themen auch mit Themen beschäftigen, die über den rein schulischen Rahmen hinaus gehen. Zu solchen Veranstaltungen können auch schulfremde Referenten eingeladen werden.

Themen für einen Elternabend können z. B. sein:

  • Förderliches Lernumfeld für Hausaufgaben
  • Taschengeld
  • gesunde Ernährung
  • ADHS und Ritalin
  • Gesprächskultur
  • Schulversagen
  • Pubertät
  • Berufswahl

Die Klassenelternversammlung wählt aus ihrer Mitte die oder den Klassenelternsprecher/in und die oder den Stellvertreter/in. Alle zwei Jahre werden hier auch die Wahlvertreter/innen für die Wahl des Schulelternbeirats gewählt.

Und das steht im Gesetz

»Klassenelternversammlung«

§ 39 SchulG

(1) Die Klassenelternversammlung fördert die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und den Lehrkräften der Klasse. Sie berät und unterstützt in wesentlichen Fragen der Erziehung und des Unterrichts, die sich insbesondere aus der jeweiligen Arbeit in der Klasse ergeben.

(2) Die Klassenleiterin oder der Klassenleiter unterrichtet die Klassenelternversammlung in allen Angelegenheiten, die für die Klasse von allgemeiner Bedeutung sind, und erteilt die notwendigen Auskünfte.

(3) Die Klassenelternversammlung besteht aus den Eltern der Schülerinnen und Schüler einer Klasse. Sie wählt aus ihrer Mitte die Klassenelternsprecherin oder den Klassenelternsprecher auf die Dauer von höchstens zwei Schuljahren. Die Klassenelternsprecherin oder der Klassenelternsprecher vertritt die Belange der Klassenelternversammlung gegenüber der Schule.

(4) Die Eltern haben in der Klassenelternversammlung für jedes Kind zwei Stimmen. Ist nur ein Elternteil vorhanden oder anwesend, so stehen ihm beide Stimmen zu. Vertreterinnen und Vertreter von Heimen oder Internaten, die mit der Erziehung und Pflege mehrerer Kinder in der Klasse beauftragt sind, können in der Klassenelternversammlung nicht mehr als vier Stimmen führen. Das Nähere regelt die Schulwahlordnung.

(5) An den Sitzungen der Klassenelternversammlung nimmt die Klassenleiterin oder der Klassenleiter teil. Die Schulleiterin oder der Schulleiter, die Schulelternsprecherin oder der Schulelternsprecher und die anderen Lehrkräfte der Klasse können an den Sitzungen teilnehmen; auf Einladung haben die Lehrkräfte teilzunehmen.