Schulelternbeirat

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Benotung allgemein

Generell muss man zwischen schriftlicher und mündlicher Benotung unterscheiden. Grundsätzlich gilt, dass Schüler/innen von der entsprechenden Lehrkraft vorher, also in der Regel am Anfang des Schuljahres, darüber informiert werden müssen, nach welchen Kriterien eine Leistungsbewertung stattfinden soll. Dazu gehört z.B. der Hinweis, wie stark beispielsweise die mündliche Beteiligung in die Note eingeht, ob das zweite Halbjahr stärker gewichtet wird als das erste, ob Referate in die mündliche Note einfließen usw.

Die schriftlichen Noten werden mit Hilfe der Klassen/Kursarbeiten,, der 10-Stunden-Tests, anderer Tests und der HÜ (Hausaufgabenüberprüfung) ermittelt. Hier gibt es relativ deutliche gesetzliche Vorgaben, die Sie unter dem Stichwort der entsprechenden Überprüfungsart finden.

Die mündliche Benotung setzt sich zusammen aus Beteiligung am Unterricht, Epochalnoten und je nach Lehrer/in Vokabeltests, Referaten usw. Grundsätzlich steht hinter jeder Note eine bestimmte Bedeutung. So bedeutet

  • sehr gut (1): eine Leistung, die den Anforderungen in besonderem Maße entspricht
  • gut (2): eine Leistung, die den Anforderungen voll entspricht
  • befriedigend (3): eine Leistung, die im Allgemeinen den Anforderungen entspricht
  • ausreichend (4): eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungnen noch entspricht
  • mangelhaft (5): eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen läßt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können
  • ungenügend (6): eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können

Für die Oberstufe werden die Noten in Punkte umgerechnet. Hier erhält der/die Schüler/in für die

  • Note 1: 15/14/13 Punkte je nach Notentendenz,
  • Note 2: 12/11/10 Punkte je nach Notentendenz,
  • Note 3: 9/ 8/ 7 Punkte je nach Notentendenz,
  • Note 4: 6/ 5/ 4 Punkte je nach Notentendenz,
  • Note 5: 3/ 2/ 1 Punkte je nach Notentendenz,
  • Note 6: 0 Punkte

(§ 53, Abs. 2 der ÜSchO)

Außerdem steht im Gesetz

»Leistungsbeurteilung«

§ 53 ÜSchO

(1) Leistungen werden nach dem Grad des Erreichens von Lernanforderungen beurteilt. Die Beurteilung berücksichtigt den individuellen Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler, ihre Leistungsbereitschaft und auch die Lerngruppe, in der die Leistung erbracht wird.

(4) Die Leistungsbeurteilung erfolgt durch die unterrichtenden Lehrkräfte auf der Grundlage von Beurteilungskriterien, über die die Schülerinnen und Schüler informiert worden sind. Hält die Schulleiterin oder der Schulleiter in Ausnahmefällen die Änderung einer Note für notwendig, so ist das Einverständnis mit der Lehrkraft anzustreben. Kommt eine Einigung nicht zustande, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter im Benehmen mit der Fachkonferenz.